about
"Eine Karambolage aus Antony Hegarty und The Sex Pistols und mittlerweile die größte queere Gestaltung des Berliner Chansons"
(Zitty, 11.2011).
Princessin Hans veröffentlichen ihr Debütalbum!
Mit ihrem ersten Album „Because You Wouldn’t Play Tennis With Freddy” erlaubt die Berliner Band PRINCESSIN HANS uns einen abenteuerlichen Einblick in die Underground-Szene, in der sie bereits seit 2003 als Geheimtipp unterwegs ist. Auf den größten queeren Parties so wie auf den intimsten Cabaret-Bühnen der Hauptstadt hat die Kultband ihre mutige Mixtur aus Chanson, Jazz und Punk verfeinert und das beste davon jetzt zu einem spannenden 35-minütigen Ausflug für die Ohren destilliert.
Sänger Hans Kellett und Pianist Jörg Hochapfel haben sehr unterschiedliche Backgrounds: der Neuseeländer Hans begann in seiner Heimat als Theaterautor und Tänzer, wurde dann aber von der Berliner Kabarett-Szene angelockt und verführt, zog in die deutsche Hauptstadt und wurde dort zum festen Bestandteil eben dieser Szene. Als er 2010 im Moulin Rouge auftrat, wurde er von der französischen Presse als "die perfekte Mischung aus Pamela Anderson und Rasputin" bezeichnet. Jörg dagegen hat sich lange Jahre mit dem hartnäckigen Ignorieren der Grenzen zwischen Jazz, Pop und Experimenteller Musik beschäftigt, unter anderem mit seinen Bands "Hunger" und dem "Capri di Rote Quintett".
Diese diversen Einflüsse führten zu einem Album, welches fast wie ein Film seinen Inhalt entfaltet. Der Hörer wird auf eine Reise durch verschiedenste musikalische Stile und Referenzen mitgenommen - von Carl Orff über David Bowie bis hin zu alten Bänkelliedern -, die aber dennoch als organische Einheit wirken: durch eine Landschaft, wo Geschichten erzählt werden von Verlust, Hoffnung, Rausch, Enttäuschung und der immer wiederkehrenden Sehnsucht nach Glück. Die raue Körperlichkeit der Aufnahmen versetzt den Hörer direkt zwischen die Musiker – man hört jeden Atemzug, die Finger auf den Tasten, die Hämmer auf den Saiten, das Quietschen der Becken und das Ankurbeln des Grammophons. So entsteht ein Sound, der den Romantizismus des 19. Jahrhunderts ins Berlin des 21. Jahrhunderts transportiert.
Obwohl die Musik von Princessin Hans jetzt auch auf CD zu erwerben ist, setzen die hartgesottenen Live-Performer natürlich die wilden Veranstaltungen fort, durch die sie bekannt geworden sind – nicht zuletzt auf der Release-Party am 25. Februar im Heimathafen Neukölln (Berlin), dessen Konzertsaal zum Ballsaal eines versunkenen Kreuzfahrtschiffes umgestaltet wird, mit Quallen und Unterwasserprojektionen. Aber auch der Rest der Welt muss nicht lange warten: Tourneen durch Frankreich, die Schweiz und Österreich sind schon in Planung.
„Wenn Hans singt, bleibt einem beinahe das Herz stehen – mit so viel Kraft und Intensität packt diese Stimme ihr Publikum.“ (taz, 12/2011)
credits
released 25 March 2012
All songs written and produced by Jörg Hochapfel and Hans Kellett
All lyrics written by Hans Kellett, except 'Frauenschlachter' by Gerta Fahrngruber and ‘Tennis With Freddy’ by Jörg Hochapfel and Hans Kellett
Lead & backing vocals, musical saw: Hans Kellett
Piano, bass guitar and vocals: Jörg Hochapfel
Cello: Karsten Hochapfel ('Naufrage' and 'Radfahren') and Dave Sills ('Unsatisfying Ending', 'Costumed Love' and 'Passive Aggressive Romantic Obsessive')
Drums, percussion: Rudi Fischerlehner
French horn: Samuel Stoll
Guest vocals: Suki Osman
Tap dance: Xania Keane
Trombone. Geoffroy Dabrock
Vibraphone: Charlotte Birkenhauer
Whip: Jasco Viefhues
Recorded by Tito Knapp @ Eugen Studios, Berlin
Additional recording by Uwe Haas (www.uwehaas.de)
Mixed by Uwe Haas
Mastered by KimKen (www.kimkenstudio.com)
Album illustration and screen printing by Tatjana Erpen (
www.tatjanaerpen.ch)
Live visuals: Ceven Knowles (
www.cerusmedia.com)
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